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Energie Macht Schule

Netzfrequenz

ist die Bezeichnung der Frequenz in einem Stromnetz für die Versorgung mit elektrischer Energie mittels Wechselspannung. Die Netzfrequenz ist in einem Stromversorgungsnetz einheitlich und zeitlich konstant. Dafür müssen Generatoren, die in den Kraftwerken Strom erzeugen, mit genau 50 Umdrehungen pro Sekunde rotieren. Nur dann durchläuft der erzeugte Wechselstrom genau 50 Mal pro Sekunde eine volle Phase. Wenn diese vorgegebene Frequenz nicht stimmt, wird die Funktion zahlreicher elektrischer Geräte beeinträchtigt, zum Beispiel von Motoren, elektrischen Uhren oder Computern.

Falls die Frequenz unter 47,5 Hertz sinkt, können an den Generatoren mechanische Resonanzschwingungen auftreten, die zu ihrer Zerstörung führen. Die Kraftwerke gehen deshalb bei Erreichung dieser Grenze automatisch vom Netz.