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Druckluftspeicherung

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Druckluftspeicherkraftwerke nutzen die Energie, welche in komprimierter Luft steckt. In Schwachlastzeiten wird mit einem elektrisch angetriebenen Verdichter Druckluft in einer unterirdischen Kaverne gespeichert. Bei hoher Energienachfrage wird die Druckluft in eine Gasturbine geleitet.

Bei dieser Form der Energiespeicherung wird der komprimierten Luft die Wärme entzogen und zwischengespeichert, sodass die entstehende Wärmeenergie nicht vollständig verloren geht. Damit sind aktuell Wirkungsgrade von 40 Prozent erreichbar.

Die Realisierung von Druckluftspeichern ist, ähnlich wie diejenige von Pumpspeicherwerken, aktuell an das Vorhandensein natürlicher oder von Menschen geschaffener Speichermöglichkeiten für die komprimierte Luft gebunden. Hier eignen sich insbesondere die durch den Salzbergbau entstandenen unterirdischen Kavernen.

Der Wirkungsgrad von Druckluftspeicherkraftwerken kann nur gesteigert werden, wenn es gelingt, die entstehende Wärme energetisch zu verwerten. Das wurde mit dem Projekt Adele getestet. Hier versuchte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit einem Energiekonzern und Anlagenbauern in einem alten Salzstock in Sachsen-Anhalt einen Druckluftspeicher von 90 Megawatt zu installieren. Dabei musste die bei Kompression der Druckluft anfallende Wärme separat gespeichert werden. Soll Energie wieder aus dem Speicher erzeugt werden, wird die kalte Druckluft dem Speicher entnommen und im Wärmespeicher wieder erwärmt. Danach kann sie einer Turbine zugeführt werden, um letztendlich über einen Generator Strom zu erzeugen. Aus Kostengründen wurden nur Studien durchgeführt. Das Demoprojekt selbst wurde gestoppt.