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Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)

Diese Technik dient der Energieübertragung mittels Gleichstrom über weite Entfernungen. Ab rund 750 Kilometern weist die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, kurz HGÜ, trotz der zusätzlichen Konverterverluste in der Summe geringere Netzverluste als die Übertragung mit Dreiphasenwechselstrom auf.

Hochspannungsnetz

Aktualisiert!

Bezeichnung für die nächstniedrigere Ebene nach dem Höchstspannungsnetz mit einer Spannung von 110.000 Volt oder 110 Kilovolt, kurz kV. Das Hochspannungsnetz in Deutschland hat eine Länge von rund 86.100 Kilometern. Die Leitungen dieser regionalen und großen städtischen Verteilnetze übertragen elektrische Energie zu den Verbrauchszentren, zum Beispiel zu Industriebetrieben, lokalen Stromversorgern oder Umspannanlagen. In solchen Umspannanlagen wird die Spannung auf Mittelspannungsniveau von – meist 20.000 Volt (20 kV) abgesenkt. Der Fachbegriff dafür lautet transformiert. Kunden sind hier Industrie und größere Gewerbebetriebe. Die Stromkreislänge in Deutschland beträgt hier ungefähr 479.000 Kilometer.

Höchstspannungsnetz

Aktualisiert!

Es transportiert Energie über große Strecken – zum Beispiel von Nord nach Süd. Aktuell ist das Höchstpannungsnetz 36.700 Kilometer lang. Nur mit neuen Leitungen auf der Höchstspannungsebene können die Distanzen zwischen Erzeugungsschwerpunkten und Verbrauchszentren zukünftig überbrückt werden. Beispielsweise muss Strom, der in Windkraftanlagen in der Nordsee und Ostsee produziert wird, an die Verbrauchsorte im Süden Deutschlands transportiert werden. Daraus entsteht neuer Bedarf für Kapazitäten im Stromnetz.